Erfolgreiches und nachhaltiges Teambuilding

Für Apotheken und Arztpraxen
1
Jan

Erfolgreiche und nachhaltige Teambuilding-Maßnahmen (Teil 1)

Warum es wichtig ist, wichtig zu sein
Wenn Sie merken, dass die Kommunikation in Ihrem Apothekenteam nicht optimal läuft, ist es an der Zeit. externe Hilfe hinzuzuziehen und einen Trainer für Teambuilding-Maßnahmen zu engagie­ren. Worauf aber kommt es bei solchen Maßnahmen an?

Bei Teambuilding-Maßnahmen denken Sie vielleicht zunächst einmal an eine-Kajaldahrt in wildem Wasser. Primär allerdings geht es da.rum. gemeinsam – z.B. in einem Seminarraum – auf bestimmte Ziele hinzuarbeiten. Das können Sie natürlich mit einer Erlebnis-Veranstaltung kombinieren. Bei der Auswahl sollten Sie allerdings nicht wahllos vorgehen; Ein Team, das sich vertraut, hat vielleicht Spaß an einem Koch-Event, bei dem es sich zwanglos austauschen kann. Für ein Team in einer schwieri- gen Phase Jtingegen kann ein Kletter-Event besser geeignet sein, um Vertrauen zu lernen. 

Die Teilnahme muss immer frei­willig sein. Akzeptieren Sie es also, wenn Mitarbeiter – aus wel­chen Gründen auch immer – nicht am Teambuilding teilneh­men wollen.

Einige der wichtigsten Ziele von Teambuilding-Maßnahmen stel­len wir Ihnen nachfolgend in einer kleinen Serie vor.
Den .,Reason why” ermitteln In der VoIStellungsrunde sollten alle Teammitglieder versuchen, die Frage nach dem neudeutsehen .,Reason why”‘ – also “Warum bin ich wichtig?”-zu beantworten. Nicht jeder vermag das, denn Mitarbeiter identifizieren sich nur dann mit ihrem Unter­nehmen, wenn Sie sich auch tat­sächlich wichtig und dringend gebraucht fühlen. Überlegen Sie sich gemeinsam, wie sieb das realisieren lässt. Beispielsweise empfiehlt es sich, Aufgaben in „Thementeams” zu organisieren. Jeder Mitarbeiter sollte dort sei­nen eigenen “Verantwortungs­spielplatz” erhalten. 

Verlässlichkeit erzeugen

Mitarbeiter erledigen die von ih­nen übernommenen Aufgaben in der Regel verlässlich – oder über­geben sie, wenn sie das nicht schaffen, mit allen notwendigen Informationen an Kollegen. Ver­trauen Sie Ihren Mitarbeitern des­wegen auch tatsächlich Aufgaben an. die – ebenso wie die dazugehö­rigen Rollen – klar definiert sind.
Oft sind Mitarbeiter von sich aus hoch motiviert, Aufgaben anzuge­hen und Veränderungen herbei­zuführen. Nur haben sie nicht die Möglichkeiten dazu. Geben Sie sie ihnen! Denn der eigene An­trieb sorgt für die größte Verläss­lichkeit!

Dieser Artikel ist erschienen in der AWA – Aktueller Wirtschaftsdienst für Apotheker Nr.1 / 01. Januar 2019 / Autor: Anna Schatz